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Pia Haas

Heute wohnhaft in Neuburg an der Donau (Bayern), bin ich 1985 in Westfalen geboren und aufgewachsen. Mein Stiefgroßvater züchtete Pferde, somit hatte ich zwar von klein auf Kontakt zu Pferden, jedoch erst ab meinem 8. Lebensjahr Reitunterricht. 

Mit 10 Jahren verliebte ich mich in mein erstes eigenes Pony. „Montana“ war zu diesem Zeitpunkt erst einen Monat alt, wurde auf der Koppel geboren und hatte kaum Kontakt zu Menschen. Mein Vater gab mir damals vier Wochen Zeit, in denen ich Montana davon überzeugen sollte, dass wir zusammen alt werden wollen. Ich verbrachte täglich meine gesamte Freizeit allein mit den Pferden auf der Koppel, bis ich irgendwie „dazu gehörte“. Ich konnte Montana’s Interesse an mir wecken und ihr Vertrauen gewinnen. Nach diesen vier Wochen konnte ich sie anfassen, kraulen und sie kam mir sogar zur Begrüßung entgegen. Somit konnte ich meinen Vater davon überzeugen, mir das Pony trotz Abraten sachkundiger Pferdeleute, zu kaufen. Durch und mit Montana begann also der wichtigste Teil meiner Ausbildung zum „Pferdemensch“: der Umgang mit dem Pferd. 

Nach und nach nahm dann auch meine reiterliche Entwicklung ihren Lauf, welche ich erfolgreich auf Turnieren im Springen, Dressur (mehrere Jahre Dressurunterricht bei Hubertus Schmidt) und Fahren unter Beweis stellen konnte. 

Schon in jungen Jahren ritt ich Jungpferde an, half bei Sportreitern aus und sammelte auf diese Weise reiterliche Erfahrung, die ich schon damals in Unterrichtsstunden weitergab. Ich vermisste jedoch mehr und mehr MEIN Leben mit dem Pferd, wie ich es durch Montana kennengelernt hatte. Daher nahm ich mir wieder mehr Zeit, um mich einfach zu meinen Pferden auf die Koppel zu gesellen, sie zu beobachten und ihr Verhalten untereinander zu studieren.

Nachdem ich 2004 meine Ausbildung zur Tierarzthelferin in einer sehr vielseitigen Tierklinik abgeschlossen hatte, zog ich nach Bayern, um dort meine Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin (und Hundephysiotherapeutin) zu absolvieren. In dieser Zeit lernte ich die akademische Reitkunst kennen. Ich war vom ersten Moment an begeistert und fand genau die reiterliche Entwicklungsmöglichkeit, die ich für mich in der Arbeit mit meinen Pferden suchte. Neben Anatomie, Gesundheit und Haltung, lernte ich vor allem auch den pädagogisch wertvollen Umgang und die Harmonie in der Arbeit mit Pferden. 

Wohlbefinden, Verbesserung der Lebensqualität sowie geistige und körperliche Förderung der Pferde sind Grundlagen der akademischen Reitkunst und bedeuten für mich genau den Weg, den ich in meiner Arbeit mit Pferden gehen wollte und bis heute verfolge. Gegenseitige Sympathie, Motivation sowie ein respektvoller Umgang von Mensch zu Pferd und von Pferd zu Mensch lassen das Miteinander zu einem schönen gemeinsamen Erlebnis werden. 

Bei der Ausbildung der Menschen liegt mein Schwerpunkt darin, den Schülern gut auf ihrem Weg zu helfen, indem sie verstehen, fühlen und vermitteln lernen. 

In diesem Sinne freue ich mich als lizensierte Bent Branderup®Trainerin und Ritterin der akademischen Reitkunst auf den Austausch mit dem Next Generation-Team und seinen Teilnehmern auf der Tour 2016.

Hier gibts ein Video von Pia

 
    • Veranstaltungsorte

      27. / 28. August: Reitanlage Barmatt / Fehraltorf  (Zürich) Schweiz
      03. / 04. September: Reitanlage Deegen-Hoff / Toppenstedt (Hamburg)
      13. / 14. August: Schloss Wickrath / Mönchengladbach
      20. / 21. August: Gut Winkelacker / Ingolstadt